AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Vanessa Denkmair – Marketing, Webdesign & Grafikdesign

Stand: April 2026

 


 

1. Geltung, Vertragsabschluss

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen Vanessa Denkmair (nachfolgend „Auftragnehmerin“) und ihren Kund:innen (nachfolgend „Auftraggeber:in“) im Bereich Online Marketing, Webdesign, SEO, Grafikdesign, Shopify-Setup, Content-Erstellung sowie damit verbundenen Dienstleistungen. Diese AGB gelten primär für Rechtsbeziehungen mit Unternehmen. 

1.2 Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung. Abweichende Vereinbarungen sowie ergänzende Nebenabreden bedürfen der Schriftform.

1.3 Allfällige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, sofern nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

1.4 Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

1.5 Ein Vertrag kommt durch schriftliche Angebotsannahme, Auftragsbestätigung oder Beginn der Leistungserbringung zustande.

 


 

2. Leistungsumfang

2.1 Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Projektbeschreibung oder einer schriftlichen Vereinbarung.

2.2 Nachträgliche Änderungen, zusätzliche Leistungen, Korrekturen außerhalb des vereinbarten Umfangs oder Mehraufwand werden gesondert nach Aufwand verrechnet.

2.3 Innerhalb des vereinbarten Rahmens besteht bei der Umsetzung Gestaltungsfreiheit der Auftragnehmerin.

2.4 Die Auftragnehmerin schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. Umsatzsteigerung, Google-Rankings, Verkaufszahlen), sondern die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistung.

 


 

3. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

3.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugangsdaten, Freigaben und Unterlagen vollständig und rechtzeitig bereitzustellen.

3.2 Verzögerungen aufgrund verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend und berechtigen nicht zur Minderung des Honorars.

3.3 Der Auftraggeber ist verpflichtet, bereitgestellte Inhalte (z. B. Fotos, Logos, Texte, Marken, Bildmaterial) auf Rechte Dritter zu prüfen und garantiert, dass diese frei von Rechten Dritter sind. Für daraus entstehende Ansprüche haftet ausschließlich der Auftraggeber.

 


 

4. Freigaben und Korrekturen

4.1 Bei Unternehmergeschäften gelten Entwürfe, Konzepte, Designs und Zwischenergebnisse als freigegeben, wenn innerhalb von 5 Werktagen keine schriftliche Beanstandung erfolgt. Bei Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

4.2 Im Angebot enthaltene Korrekturschleifen gelten nur im vereinbarten Umfang. Darüber hinausgehende Änderungen oder zusätzliche Revisionen werden gesondert nach Aufwand verrechnet.

 


 

5. Preise und Zahlungsbedingungen

5.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

5.2 Die Abrechnung erfolgt je nach Projekt als:

  • Anzahlung vor Projektbeginn, in der Regel zwischen 30 % und 50 % des Gesamtauftragswertes, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde

  • Zwischenrechnung bei definierten Projektabschnitten

  • Schlussrechnung vor finaler Übergabe bzw. Livegang

  • laufende monatliche Betreuung

  • oder nach tatsächlichem Zeitaufwand laut vereinbartem Stundensatz

5.3 Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

5.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Teilrechnungen, Zwischenabrechnungen oder Akontozahlungen zu stellen.

5.5 Bei Zahlungsverzug gelten bei Unternehmergeschäften die gesetzlichen Verzugszinsen sowie die gesetzliche Pauschale für Betreibungskosten in Höhe von 40 €.

Bei Verbraucher:innen werden angemessene Mahnspesen in tatsächlich entstandener Höhe verrechnet.

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, weitere Leistungen bis zur vollständigen Begleichung offener Beträge auszusetzen.

 


 

6. Anzahlung

6.1 Bei Projektarbeiten (z. B. Webdesign, Shopify-Setup, Branding, umfangreiche Grafikleistungen) ist vor Projektstart eine Anzahlung von 30–50 % des Auftragsvolumens fällig.

6.2 Die Leistungserbringung beginnt erst nach Zahlungseingang.

 


 

7. Nutzungsrechte

7.1 Nutzungsrechte an Designs, Webseiten, Grafiken, Texten oder sonstigen Arbeitsergebnissen gehen erst nach vollständiger Bezahlung aller offenen Rechnungen auf den Auftraggeber über.

7.2 Bis dahin verbleiben sämtliche Rechte bei der Auftragnehmerin.

7.3 Eine Nutzung, Weitergabe, Veröffentlichung oder Vervielfältigung vor vollständiger Zahlung ist nicht gestattet.

7.4 Offene Arbeitsdateien (z. B. offene Design-Dateien, Quelldateien, bearbeitbare Rohdaten) sind nicht Bestandteil des Vertrags.

 


 

8. Projektunterbrechung, Storno und Kündigung

8.1 Wird ein Projekt durch den Auftraggeber storniert, abgebrochen oder erheblich verzögert, sind bereits erbrachte Leistungen sowie reservierte Arbeitszeiten vollständig zu vergüten.

8.2 Bereits geleistete Anzahlungen werden nicht rückerstattet.

8.3 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, ein Projekt aus wichtigem Grund vorzeitig zu beenden, insbesondere bei:

  • Zahlungsverzug

  • wiederholter Verletzung der Mitwirkungspflicht

  • respektlosem oder unangemessenem Verhalten

  • unzumutbaren Änderungsanforderungen

  • berechtigten Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers

8.4 In diesem Fall werden bereits erbrachte Leistungen vollständig verrechnet.

Zusätzlich gelten die gesetzlichen Bestimmungen des § 1168 ABGB. Unterbleibt die Ausführung des Werkes aus Gründen, die auf Seiten des Auftraggebers liegen, oder wird die erforderliche Mitwirkung nicht rechtzeitig erbracht, bleibt der Anspruch auf das vereinbarte Entgelt im gesetzlichen Umfang bestehen. 

 


 

9. Termine und Fristen

9.1 Liefertermine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich zugesagt wurden.

9.2 Verzögerungen durch Dritte, technische Probleme, höhere Gewalt oder fehlende Mitwirkung des Auftraggebers liegen nicht im Verantwortungsbereich der Auftragnehmerin.

 


 

10. Haftung, Schadenersatz, Gewährleistung

10.1 Abgesehen von Personenschäden haften wir nur, wenn uns vom Geschädigten zumindest grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird. Schadenersatzforderungen verjähren in 6 Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, jedenfalls in 5 Jahren nach Erbringung der Leistung oder Lieferung.

10.2 Für unmittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Folgeschäden wird keine Haftung übernommen.

10.3 Für Inhalte, Materialien oder Rechte Dritter, die vom Auftraggeber bereitgestellt werden, trägt dieser die volle Verantwortung.

10.4 Eine Haftung für bestimmte wirtschaftliche Erfolge oder dauerhafte technische Verfügbarkeiten (z. B. Plattformen Dritter wie Social Media, Shopify Apps, externe Tools) wird ausgeschlossen.

10.5 Gewährleistung:

Abgesehen von jenen Fällen, in denen von Gesetzes wegen das Recht auf Vertragsauflösung zusteht, behalten wir uns vor, den Gewährleistungsanspruch nach unserer Wahl durch Verbesserung, Austausch oder Preisminderung zu erfüllen.


Der Vertragspartner hat stets zu beweisen, dass der Mangel zum Übergabezeitpunkt bereits vorhanden war.

Die erbrachte Leistung, Designs, Konzepte, Webseiten, Grafiken oder sonstige Arbeitsergebnisse sind nach Übergabe unverzüglich zu prüfen. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe schriftlich unter Angabe von Art und Umfang des Mangels bekannt zu geben.

Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung zu rügen. Wird eine Mängelrüge nicht oder nicht rechtzeitig erhoben, gilt die Leistung als genehmigt. Die Geltendmachung von Gewährleistungs- oder Schadenersatzansprüchen wegen des Mangels selbst sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung auf Grund von Mängeln sind in diesen Fällen ausgeschlossen.


Die Gewährleistungsfrist beträgt für bewegliche Sachen 6 Monate, für unbewegliche Sachen 1 Jahr ab Lieferung/Leistung.

 

 


 

11. Externe Leistungen

11.1 Leistungen Dritter (z. B. Hosting, Domains, Plugins, Apps, Werbebudget, Druckkosten, externe Tools, Texterstellung, Fremdsoftware) sind nicht automatisch im Angebot enthalten und werden gesondert verrechnet.

11.2 Die Beauftragung externer Dienstleister erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber.

 


 

12. Referenznennung

12.1 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, abgeschlossene Projekte als Referenz für Eigenwerbung (z. B. Website, Portfolio, Social Media) zu verwenden, sofern keine ausdrückliche schriftliche Geheimhaltungsvereinbarung entgegensteht.

 


 

13. Gerichtsstand und anwendbares Recht

13.1 Es gilt österreichisches Recht.

13.2 Gerichtsstandsvereinbarung:

Zur Entscheidung aller aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten ist das am Sitz unseres Unternehmens sachlich zuständige Gericht örtlich zuständig. Wir haben jedoch das Recht, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Vertragspartners zu klagen.

 


 

14. Schlussbestimmungen

14.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

14.2 Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.


Bestätigung

Mit Annahme des Angebots gelten die aktuellen AGB als vereinbart.